寧為太平犬,不做亂世人
Der April 2010 ist der erste Monat in dem ich versagt habe, einen Post auf meinen Blog zu setzen. Dafür möchte Ich mich entschuldigen, in Form eines neuen Posts.
“Aller guten Dinge sind drei” ist eigentlich ein Fluch, ähnlich wie das chinesische “Mögest du in interessanten Zeiten leben”. Beide kündigen die Ankunft besserer Zeiten an, aber die Gesetze der Natur und des Lebens diktieren, dass, am Ende, die Verzweiflung unausweichlich ist. Mein dritter Tag als ein Nichtraucher kann auf diese Art und Weise zusammengefasst werden. Ich begann, mich mental anders zu fühlen; permanent irritiert, ständig gereizt. Ich war das Pulverfass. Englisch sollte die Lunte sein. Das einzige was frustrierender ist als die fehlgeleiteten Meinungen meiner Lehrerin und Mitschüler zum Thema von Immi- und Integration sind ihre fehlgeleiteten Meinungen zum wissenschaftlichen Fortschritt.
Jedes Mal wenn ich mich in Englisch hinsetzte fühlte ich mich als würde ich einem Kongress der republikanischen Partei der USA beiwohnen, und Sarah Palin würde mich über die Gefahren genetischer Ingenieurskunst der Kryogenie und der grundlegenden Logik aufklären.
Meine Beziehung zu Frau Lienenkämper wurde, scherzhaft oder nicht, alten Ehepartnern ähnlich beschrieben. Um es in Worten auszudrücken, die meinem Niveau eher entsprechen, wir waren füreinander tsundere, mit sehr wenig -dere. Es ist ohnehin nicht Sie, mit der ich ein Problem habe, da ich schlau genug bin um anzunehmen, dass was sie sagt nicht ihre persönliche Meinung widerspiegelt sondern vielmehr die vorsichtig komponierte Choreographie die die Bürokraten in Münster, Düsseldorf und Berlin ihr als Lehrer eintrichtern.
Es sind die Schüler, die mich wirklich anpissen. Die anti-intellektuelle, unbeschwerte Sichtweise auf die Welt die sie in einem erfolglosen Versuch, mir das Maul zu verbieten, zischen, schnalzen, flüstern und schütteln lässt und ihre selbstgefällige Art, die sie annehmen wenn ich sie als die Schlampen und Huren entlarve, die sie da sind. Zu glauben, dass ich annahm, sie seien mehr als geistlose Fotzen besessen von Phallusobjekten, Süßigkeiten und Geld! Diese Leute machen die Mehrheit, die Normalität, nicht aus die Ausnahmen aus. Es gibt wenig, was einen schneller frauen- bzw. mädchenfeindlich macht als eine Stunde in einer Schule der westlichen Welt, in Klassen mehrheitlich voll mit oberflächlichen Nutten. Um der Menschheit kollektiven Verstandes’, der in der männlichen Unterspezies liegt, hoffe, denke und bete ich, dass es so ist.
Aber diese Episode war nur der Anfang meines persönlichen D-Days. Der nächste Schritt auf der Route nach Scheitern war die Wahl. Nicht die Landtagswahl in NRW am Sonntag und nicht die wahlen in Großbritannien, obwohl deren Ergebnis ebenfalls ein Grund für Ärger ist. Ungefähr ein Jahr bevor wir unser Abitur machen lässt uns die Adminstration wählen, worin wir unser Abitur machen werden, lang bevor wir zertifiziert wissen, worin unsere Stärken liegen und worin nicht. Die Hälfte der Tat ist bereits getan wenn man sich auf seine Leistungskurse einigt, eine fortgeschrittene Variante bereits vorher existierender Fächer, da diese unausweichlich Teil des Abiturs werden. Darüber hinaus gibt es zwei weitere Fächer auszuwählen.
Am Ende dieses Prozesses soll man zwei Leistungs- und sechs Grund-kurse, Sport einschließlich, haben, und wenn man kein ausgezeichneter Bastard ist so wie ich, wird man wahrscheinlich alle diese Fächer schriftlich haben, mit der offensichtlichen Ausnahme des Sports, bei einem Klausurpensum von cirka 30 Klausuren im Jahr. Der Prozess ist sovielen Regeln, Ausnahmen und erwünschten Ergebnissen unterworfen, dass am Ende niemand, nicht einmal die ambitioniertesten Schwuchteln unter Uns, was mit ihnen innerhalb eines Jahres geschehen würde.
Man brauchte keine Mystic Eyes of Death Perception um die um sich greifende Verwirrung und -zweiflung zu sehen die von den gepeinigten Massen um einen herum abgesondert wurde, obwohl ich mich nicht beschweren würde, dennoch welche zu haben. Die Wut der Menschen denen gegenüber, die sie bei ihren heldenhaften aber am Ende sinnlosen Versuchen, zu verstehen, was selbst die, die den zu verstehenden Inhalt lieferten, nicht verstanden, störten; Er war greifbar, luzid. Die Aufruhr von Gefühlen in den Menschen, der sich Jahr um Jahr abspielte, führte zu einem Hagel von Personen die sich in die wahrgenommene Wärme des Wochenendes und die starken Arme des Alkohols und all der sich in Zirkulation befindlichen Drogen schmissen.
Zumindest ist das, was ich in diesem Moment wahrgenommen und geglaubt habe.
// Aus dem: Englisches Original //
“Third time’s the charm” is actually a curse, much like the Chinese “May you live in interesting times”. Both herald the advent of good times, but the laws of nature and life dictate that ultimately, despair is inevitable. My third day as a non-smoker can be summarised like that. I was starting to feel different mentally; permanently irritated, always on edge. I was the powder keg. English should prove to be my fuse. The only thing more frustrating than the misguided opinions of my teacher and course on the issue of immi- and inte-gration were their even more misguided opinions of scientific progress. Every time I sat down for English I felt like I was visiting a Republican party convention in the American bible belt and was lectured on the dangers of genetic engineering, cryogenics and reason by Sarah Palin.
The relation between me and Mrs (?) Lienenkämper (sp?) has, jokingly or not, been described as a lovers’ spat. To put it into terms comforting to my (our?) sphere of culture, we were tsun-dere for each other, with very little dere-dere or the prospect of hate sex. I look up to wonder if I’m missing out in that aspect. Probably not. It’s not Mrs Lienenkämper I have a problem with, since I’m willing to suspend my disbelief and assume what she says does not reflect on her personal opinion but rather the carefully composed choreography imposed upon her by the bureaucrats in Münster, Düsseldorf and Berlin as a teacher.
It’s the students who really piss me off. The anti-intellectualist happy-go-lucky stance that makes them hiss, whisper and shake heads in a futile attempt to shut me up and their holier-than-thou attitude they assume when I call them out for the bitches and whores that they are. To think that I believed that woman are generally more than vapid cunts obsessed with phallic objects, sweets and money. These are the rule, the normality, not the exception. There is little that will turn you into a misogynist faster and more effectively than a day in any Western school, sitting in classes made up of a majority of shallow sluts. For the sake of mankind’s sanity, which lies in the male sub-species, I hope, I think, I pray that there isn’t.
But that episode was only the beginning of my personal D-Day. The next stop en route to failure was the election. No, not the state election in NRW (that’s on the 9th) or the UK general elections (although the outcome of these is shit too). Approximately a year before we actually take our exams, the administration makes us choose what we are going to take our exams in, much before we know for a fact what our proficiencies are. One half of the deed is already done when you decide on your “performance courses”, simply the advanced version of a subject you had before. They inevitably become part of your Abitur. Now you have to choose two more subjects to be examined in.
At the end of the process, you’ll have two advanced and six basic courses, PE included, and unless you were a magnificent bastard like me, most likely you’ll write tests in all of the subjects to the tune of about 30 tests a year. The process is subject to so many rules, exceptions and desired results that by the time the election ends, nobody, not even the most ambitions of faggots among us had any idea just what was going to happen to them in a year’s time.
You didn’t need Mystic Eyes of Death Perception to see the wallowing despair and confusion emitted by the anguished masses around you (although I wouldn’t have minded having them regardless). The anger at people who disturbed them in a valiant but ultimately futile effort to understand what even those who delivered the content that was to be understood did not. It was tangible and lucid. The upheaval of emotions happening anually led to a hailstorm of people throwing themselves into the percieved warmth of the weekend and the strong arms of alcohol and whatever drugs in circulation at the time. Or at least, that’s what I percieved, what I believed would happen at that moment.